Reportage in Kamobo – Ein besonderer Frühling mit Arbing meets Africa
Neben meiner Arbeit als Corporate und Event Fotograf in Salzburg schlägt mein Herz auch für die Reportagefotografie. Im Februar durfte ich im Auftrag von Arbing meets Africa nach Kamobo reisen, um den Schulalltag dort fotografisch zu dokumentieren.

2015 wurde in Kamobo, einem kleinen Ort in Westkenia, die Arbing School Kamobo gegründet. Frustriert von den schlechten Bedingungen der öffentlichen Schulen und den hohen Gebühren der Privatschulen entschlossen sich einige Eltern der Community, einen neuen Weg einzuschlagen. Sie legten Geld zusammen, stellten eine Lehrerin ein, bauten ein kleines Gebäude aus Lehm und gründeten so eine Schule für damals 40 Kinder.
Seit diesen ersten Schritten ist viel passiert: Edward Kitur, auf dessen Grundstück die Schule gegründet wurde, stellte Ende 2015 den ersten Kontakt zum österreichischen Team her. Inspiriert von dieser Initiative und der Motivation der Eltern, ihren Kindern eine hochwertige Ausbildung zu ermöglichen, entstand die NGO Arbing meets Africa. Heute wird sie von zwei Teams – in Kenia und Österreich – getragen. Inzwischen ist es gelungen, neben der Arbing School Kamobo auch das „Rafiki“-Projekt sowie eine „Social Unit“ umzusetzen. Damit kann noch besser auf die Bedürfnisse der Community eingegangen werden.
Ich selbst wurde bei meinem Besuch unglaublich herzlich empfangen und durfte zwei Wochen direkt am Schulgelände wohnen. Schon beim Ankommen spürt man die positive Energie, die dort herrscht. Es steckt enorm viel Liebe, Engagement und Einsatz in diesem Projekt – weit mehr, als man von außen erahnen kann.
Die Kinder haben mich besonders beeindruckt. Trotz schwieriger Lebensumstände sind sie glücklich, neugierig und voller Lebensfreude. Ihre Freude war regelrecht ansteckend und hat mich auch persönlich sehr bereichert. Als Papa eines nun auch schon Schulanfängers ist es für mich kaum vorstellbar, dass Bildung und zwei Mahlzeiten am Tag für viele dieser Kinder ohne die Schule nicht selbstverständlich wären.
Es ist deutlich spürbar, welchen positiven, lebensverändernden Einfluss dieses Projekt auf die Schüler und ihre Familien hat. Jedes Kind sollte Zugang zu Bildung haben – und kein Kind sollte Hunger leiden müssen.
Wer Lust hat, kann die komplette Reportage ansehen.
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